Nationalpark Harz

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Nationalpark Harz

Sie wollen wandern, Klettern oder Skifahren? Dann sind sie im Nationalpark Harz genau richtig. Der Harz bietet mit dem Brocken oder dem Wurmberg Reihe von Ausflugszielen und Sportmöglichkeiten. Auch Biker kommen im Harz nicht zu kurz. In seinen geschwungenen Bergstraßen wird das Cruisen zum Genuß.

 

 

 
 

Der Brocken

 

Der Brocken ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Sachsen-Anhalt. An schönen Tagen kann man von der Kuppe bis zum Großen Inselsberg in Thüringen schauen. Die abgerundete Kuppe des Brocken ist von alters her baumleer; sie ist bewachsen mit Zwergstrauchheide. Auf dem Gipfel befinden sich Brockenmuseum und Brockengarten (botanische Anlage) sowie Restaurants und ähnliches.

Die eigentliche Bergkuppe besteht aus Granit. Vom Eingang zur Kuppe sieht man die Wetterwarte und dahinter das alte Brockenhotel mit der Spitze des Fernsehsenders.

Im Jahr 1935 gelingt die erste Fernsehübertragung vom Brocken mit einem mobilen Sender. Im Jahr darauf wurde der erste Fernsehturm der Welt auf dem Berg erbaut. 1937 wurde der Brocken zusammen mit Wurmberg, Achtermann und Acker zum Naturschutzgebiet Oberharz erklärt. Die heutige Wetterwarte nahm 1939 ihren Betrieb auf. Bei einem Luftangriff der US-Air-Force wurde das Wolkenhotel am 17. April 1945 durch Bomben zerstört. Von 1945 bis zum April 1947 war der Brocken durch Truppen der USA besetzt. Danach erfolgte die Übergabe an die UdSSR, das Gebiet gehörte somit zur sowjetischen Besatzungszone. Die Ruine des Wolkenhotels wurde 1949 gesprengt. Von 1948 bis 1959 ist der Brocken wieder frei zugänglich. Ab 1961 wird der Brocken, der im Grenzgebiet der DDR zur BRD lag, zum militärischen Sperrgebiet erklärt und war somit für die Bevölkerung nicht mehr zugänglich. Der Gipfel wurde festungsartig ausgebaut und von der Sowjetarmee und dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR für Überwachungs- und Spionagezwecke genutzt. Mit der deutschen Wiedervereinigung wurden ab 1990 die Grenzsicherungsanlagen sowie die militärischen Anlagen abgebaut. Der Brocken kann wieder von jedermann touristisch genutzt werden.

 

Klicken sie hier um einen Blick auf das aktuelle Wetter auf den Brocken zu werfen.     Brockencam

 
 
Der Wurmberg

Den 971 m hohen Wurmberg erreicht man entweder per pedes oder sehr bequem in cirka 12-15 Minuten mit der im Jahr 2000 neugestalteten Braunlager 6'er-Kabinen-Seilbahn.

Er diente in der Bronzezeit den hier lebenden Stämmen als Kultstätte. Die Reste der sogenannten Heidentreppe sind heute noch zwischen der urigen Wurmberggaststätte und der modernen Seilbahnstation zu finden. Wenn Sie genau hinhören, wird Ihnen hier die Geschichte einen leichten Schauer über den Rücken fahren lassen.

Am Wurmberg befindet sich weithin sichtbar eine Skisprungschanze, die die Athleten im Winter auf Weiten bis zu 80 Meter bringt.
Das Skigebiet um das Bergmassiv mit seinen gut gespurten Loipen begeistert nicht nur die sportbegeisterten Besucher dieser Region.

Vom Aussichtsturm des Berges kann man auf gut 1.000 m üNN bei guter Sicht den herrlichen Panoramablick bis zum Thüringer Wald und zum Kyffhäusergebirge genießen. Natürlich sticht einem dabei das nur vier Kilometer entfernte Brockenplateau mit seiner ganzen Anmut ins Auge.

 
 

Klicken sie hier um einen Blick auf das aktuelle Wetter auf den Wurmberg zu werfen.      Wurmbergcam

 
 

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